Sonntag, 18. November 2018

Dr. Christoph Hubner im Portrait

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Nußdorf am Haunsberg: Ordination, Hausvisite, extra Termin – was der Allgemeinmediziner an seinem Fach schätzt, ist das breite Einsatzgebiet.

Der Allgemeinmediziner übernimmt in der Diagnose viele Fachgebiete, wie zum Beispiel Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie oder Pädiatrie, das ist das Schöne daran“, beschreibt Christoph Hubner seine Faszina­tion am Berufsbild des praktischen Arztes. Der gebürtige Linzer hat in Innsbruck Medizin studiert und seinen Turnus im KH der Elisabethinen Linz absolviert.
Warum heute nur mehr wenige junge Mediziner am Land arbeiten wollen, liege vor allem am geänderten Freizeitverhalten, meint der erfahrene Praktiker. Viele junge Ärzte wünschen sich heute Dienstzeiten wie im Krankenhaus. „Für uns war der Traum, eine eigene Ordination, vielleicht ein Haus zu haben und eine Familie zu gründen. Man hat sich eigentlich sein Leben lang auch über die Arbeit definiert“, so Hubner.

Berufswahl

Sein soziales Engagement war auch der Grund, warum Hubner Arzt geworden ist. „Ich war immer jemand, der sich Menschen mit Leiden oder psychischen Problemen angenommen hat. Daher ist es für mich wunderbar, dass ich meine soziale Einstellung mit dem Beruf verbinden kann. Sicher nicht um viel Geld zu verdienen“, erklärt Hubner.
Seine Ordination beginnt um halb acht Uhr und endet mittags um zwölf Uhr, wobei der Landarzt keine Terminordination anbietet. Am Nachmittag fährt er zur Visite oder nimmt Extratermine für Vorsorgeuntersuchungen oder Therapien wahr. Als praktischer Arzt muss man heute auch technisch top ausgestattet sein, weil die Wege länger sind, um spezielle Zentren zu erreichen. „Wenn jemand Rückenschmerzen hat, dann braucht er eine physikalische Therapie und ich muss entsprechende Geräte anbieten“, wendet Hubner ein. Sehr positiv in diesem Zusammenhang sei die volle Unterstützung seitens der Gemeinde Nussdorf am Haunsberg.

Erfolg & Bestätigung

Dankbarkeit aus der Bevölkerung und Beistand für Menschen in größten Nöten leisten zu können, etwa bei einem Sterbefall oder einer Krebskrankheit, sind für ihn eine positive Bestätigung seiner Tätigkeit. „Ich bin einer, der sich sehr viel fortbildet. Es ist ein wunderbares Erlebnis, wenn man mit einem breiten Fachwissen Diagnosen erstellen kann, die für den Patienten von großer Bedeutung sind. Das sind Highlights in meinem Beruf“, sagt Hubner.