Samstag, 19. Januar 2019

Wie Stress unser Immunsystem schwächt

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n einer Zeit von permanenter Erreichbarkeit, mangelndem Halt durch verloren gegangene Strukturen sowie dem Smartphone als ständigen Begleiter, nehmen stressbedingte Erkrankungen rasant zu.

Wenn chronischer Stress über einen längeren Zeitraum auftritt, befindet sich unser Körper in permanenter Alarmbereitschaft. Davon sind viele Bereiche des Organismus betroffen. Stresshormone werden ausgeschüttet. Zu Beginn werden Immunreaktionen unterdrückt, um – wie in der Urzeit des Menschen –  kampf- oder fluchtbereit zu sein. Nach akutem Stress, wie etwa nach einem wütenden Telefonat mit einem Kunden, ist unsere Abwehr für mehrere Stunden geschwächt. Kommen ständig neue Belastungen hinzu und nimmt der Stress nicht ab, erkennt der Körper ihn als echte Bedrohung. Auf immunologischer Ebene kommt es zu Entzündungsreaktionen. Die permanente erhöhte Stressbelastung schwächt das Immunsystem auf Dauer. Wir werden dann anfällig für Infektionen. Experten für Psycho-Neuro-Immunologie sprechen auch davon, dass Dauerstress für Autoimmunerkrankungen und Krebserkrankungen mitverantwortlich ist. 

Sein statt tun

In der Psychotherapie beobachten wir seit einigen Jahren beeindruckende Erfolge mit dem Praktizieren von Achtsamkeit. Ob Body-Scan, achtsames Essen mit vollem Fokus auf den Genuss oder Atemübungen, die uns ins Hier und Jetzt bringen. 

 

Magdalena Lublasser- Fazal, MSc, BSc Psychologin „Einfache Methoden zur Stressbekämpfung zeigen oftmals große Wirkung. ,Sein statt Tun’ lautet meine Botschaft.“