Kunst im Traklhaus - Die Kunstankäufe des Landes 2017–2019

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Die Ausstellung bietet einen seltenen Einblick in die aktuelle Salzburger Kunstszene und zeigt Werke, die 50 Salzburger Künstlerinnen und Künstler geschaffen haben. Exponate, die von so hoher Qualität sind, dass sie für die Kunstsammlung des Landes angekauft wurden. In einer beeindruckenden Ausstellung mit Exponaten von 50 Künstlerinnen und Künstlern sind derzeit im Traklhaus noch bis 25. Oktober die Kunstankäufe des Landes Salzburg zu sehen. Es sind dies Werke von Salzburger Kunstschaffenden, die von einer hochkarätig besetzten Fachjury ausgewählt wurden und so in die Kunstsammlung des Landes Eingang gefunden haben. Diese wird schon seit den 1950er Jahren systematisch aufgebaut. In dieser Sammlung des Landes vertreten zu sein, bedeutet für die meist noch jungen Künstler eine geschätzte Auszeichnung und öffentliche Anerkennung ihrer Arbeit. Dem kunstinteressierten Salzburger Publikum gewährt die enorme Bandbreite dieser professionell kuratierten Schau im Traklhaus einen seltenen, fast repräsentativen Einblick in das ganz aktuelle Schaffen der überaus aktiven heimischen Kunstszene. Für diese Ankäufe stellt das Land seit 2013 pro Jahr ein Budget von insgesamt je 61.000 Euro zur Verfügung. Aus der Perspektive des Landes dienen die jährlichen Kunstankäufe vor allem dazu, eine möglichst qualitätsvolle Sammlung aufzubauen. Es wird daher nur Kunst erworben, die sich bereits in Ausstellungen in Museen und Galerien bewährt hat. Sie soll einen zeitgenössischen und eigenständigen Ansatz aufweisen. Erworben werden überwiegend Kunstwerke von Salzburger Künstlerinnen und Künstlern. Die Malerei und malerischen Ausdrucksformen haben eine zentrale Position in dieser Ausstellung. Im Säulenraum hängen verschiedene Bilder auf Leinwand. Sie zeigen realistische und figurative Motive, wie das Bild eines Vorhanges von Dominik Louda, das kleine Porträt, das Bertram Hasenauer auf Schulter und Kragen einer Person reduziert hat, die beiden größeren Leinwände von Georg Frauenschuh, die sich dem Betrachter erst nach längerem Hinschauen erschließen oder der „Christus“ von Anton Thuswaldner, ein schmales Hochformat zwischen den Fenstern, das sich nur durch den Titel erklärt, sonst wie ein abstraktes Tropf-Gemälde wirkt. Mit Zeichnung und Grafik sind Künstler/innen vertreten wie Ulrike Lienbacher, der aus Ungarn stammende, seit vielen Jahren in der Nähe von Salzburg lebende Csaba Fürjesi oder Christian Konrad Schröder mit der Frottage des Stein-Bodens vom Hof des Traklhauses. Fotografien gibt es von Kai Kuss mit südamerikanischen Impressionen von Pflanzen und exotischen Tieren. Scherenschnittartige Ausblicke auf Stadt-Details in Salzburg gewährt David Fisslthaler. Weitere interessante Aufnahmen sind noch von Gebhard Sengmüller und Sigrid Kurz in der Ausstellung zu sehen, die noch bis Ende Oktober läuft.

galerie im Traklhaus
Waagplatz 1a, Salzburg 
laufend bis 25. Okober
www.traklhaus.at

 

Das Salzburger Magazin für Medizin, Gesundheit und Freizeit

Email:

office@pulsmagazin.at

Telefon:

+0699 699 11810847