Berührende Achtsamkeit: Shiatsu

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Durch Stress, unterdrückte Emotionen, Angst, unerwartete Lebensveränderungen, oder nach Verletzungen kann es zu Störungen des Energie-Flusses kommen. Im Shiatsu dreht sich alles um die uns innewohnende Lebensenergie (Qi, Chi oder Ki genannt). Kann diese frei und ungestört fließen, so fühlen wir uns wohl und sind den Herausforderungen des Lebens gewachsen

Mit Hilfe von verschiedenen Techniken und durch Druck auf bestimmte Körperstellen, wird bei Shi­atsu die Energie im Körper stimuliert. Gearbeitet wird entlang der Meridiane – ein weit verzweigtes Netz von Energiekanälen – auf denen sich auch die Akupunkturpunkte befinden, die man aus der traditionellen chinesischen Medizin kennt. Ziel ist es, den ausgeglichenen natürlichen Zustand des Qi wiederherzustellen. Shiatsu ist also in erster Linie Berührung auf mehreren Ebenen des Seins – körperlich, emotional und mental. Körper und Geist werden als Eins gesehen. Sowohl der Körper als auch der Geist müssen im Reinen sein, um einen Organismus gesund zu erhalten. In unserer schnelllebigen Zeit, in der es viel um Leistung, Funktionieren und Anpassung geht, bietet Shiatsu eine gute Möglichkeit, sich wieder bewusster wahrzunehmen und in einem Zustand tiefer Entspannung innere Ruhe und Zufriedenheit zu finden. Shiatsu hilft bei Kopfschmerzen, Migräne, Verdauungsproblemen, Nervosität, Schlafproblemen, Erschöpfung und depressiven Verstimmungen sowie bei Beschwerden des Bewegungsapparats. Die Behandlung wirkt unterstützend bei einschneidenden Veränderungen wie Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder nach einer Trennung, bei Trauer oder nach Schockerlebnissen. Das besondere Potential dieser Massageform liegt aber auch in der Gesundheitsvorsorge, oder einfach nur, um sich etwas Gutes zu tun. Shiatsu ist eine anerkannte, komplementäre Behandlungsmethode. Sie kann und soll aber nicht Ersatz einer ärztlichen Diagnose oder Therapie sein.