Ärzte im Portrait: Wir wollen unsere Patienten sicher begleiten

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Trotz der erschwerten Umstände für ihre Patienten da zu sein, war die oberste Prämisse für Dr. Gerda Weiss, Allgemeinmedizinerin in Wals-Siezenheim während der herausfordernden Zeit des COVID-Lockdown.

Seit 2017 ist Gerda Weiss in Wals-Siezenheim als Allgemeinärztin tätig. Zuerst im Rahmen eines Jobsharings, bis Sie Ordination seit 1. Oktober als Praxisgemeinschaft mit Dr. Miriam Drekonja führt. Dass sie Allgemeinärztin wird, hat sich schon während Ihrer Turnuszeit herauskristallisiert. Vor Ihrer Entscheidung Humanmedizinerin zu werden, stand für Gerda Weiss auch die Möglichkeit Veterinärmedizin zu studieren im Raum, weil schon ihr Vater als Tierarzt tätig war. Zum einen war es schließlich die inhaltliche Breite des Faches und zum anderen die Aussicht, Menschen oft Jahre oder Jahrzehnte, begleiten zu können, die zu ihrer Entscheidung führte. 

Corona Praxisalltag

Zu Beginn der Corona-Krise hat sich Weiss Praxisalltag gewaltig verändert. „Der praktische Ordinationsablauf wandelte sich weitestgehend zum ärztlichen Telefondienst, da nur noch akute Patienten in die Ordination kamen.“ „Mittlerweile ist das Patientenaufkommen wieder wie vor Lockdown Zeiten, jedoch von wesentlich mehr Vorsicht geprägt“, schildert Gerda Weiss den Arbeitsalltag in Corona-Zeiten. Wichtig ist ihr in diesem Herbst mit ausreichend Influenza-Impfstoff versorgt zu sein und dass sich sehr viele Menschen impfen lassen. „Vor allem auch Impfskeptikern möchte ich gerade in diesem Jahr eine Impfung ans Herz legen“, so Gerda Weiss. Parallel dazu ist die Ärztin auch als Arbeitsmedizinerin tätig. Verspannungen, Kopfschmerzen, Sehprobleme oder Haltungsstörungen zählen dabei zu den häufigsten Auffälligkeiten bei Büroarbeitsplätzen.

Familie und Beruf

Die Mutter zweier Buben steht natürlich ebenso vor der Herausforderung Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Die Hilfe der Großeltern war dabei enorm wertvoll für Weiss, um sich beruflich entwickeln zu können. Mit ihrem Mann, selbst Mediziner, organisiert Sie den Alltag für die Kinder. Der Kindergarten in den Salzburger Landeskliniken war dabei eine große Hilfe in Sachen Kinderbetreuung, da dieser sehr medizinerfreundliche Öffnungszeiten bietet. Nur die Form der Gemeinschaftspraxis ermöglichte es Ihr Arbeit und Familien unter einen Hut zu bringen, betont die stets gut gelaunte Medizinerin. Im Leben ist ihr Ehrlichkeit besonders wichtig. Beruflich hat Sie Ihr Ziel als selbstständige Ärztin zu arbeiten erreicht. Ihr privates Glück ist, dass es der Familie gut geht. Die Freizeitgestaltung ist vor allem von Ruhe und Lesen geprägt. Das Abschalten vom Berufsalltag steht dabei im Vordergrund. Nach der Corona-Krise will Sie wieder mehr Reisen. Ziele sind Afrika, Nordamerika. „Aber zu Hause ist es eigentlich am Schönsten“, sagt Sie.

Dr. med. univ. Gerda Weiss  
Familienstand: verheiratet,  2 Kinder                                                                        
Geboren: 2. Oktober 1977 in Salzburg
Ausbildung: Medizinstudium an der Universität Innsbruck, Turnusausbildung bei: Diakonissen, UKH, Salzburger Landeskliniken, Notarztdiplom, Arbeitsmedizin, Akkupunktur
Ich lese gerne: Viel Unterhaltsames
Sport: Wandern, Laufen
Ich esse gerne: Süßes
Selbsteinschätzung: Optimistisch und meist gut gelaunt