Sonntag, 18. November 2018

Neues Institutsgebäude am Uniklinikum Salzburg

Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Nach der Inbetriebnahme der modernen Geräte- und Gebäudetechnik und einer vorauslaufenden umfangreichen Übersiedlungsplanung konnten die ersten Institute in das neue Institutsgebäude einziehen. 

Nach nur drei Jahren Bauzeit sind Teile des neuen Institutsgebäudes am Uniklinikum Salzburg-LKH in Betrieb gegangen. Nun sind hier das Universitätsinstitut für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik, die Division für Medizinische Mikrobiologie, das Universitätsinstitut für Transfusionsmedizin, das Universitätsinstitut für Pathologie und der Blutspendedienst des Roten Kreuzes untergebracht. Die Errichtungskosten betrugen 42,3 Mio. Euro. „Durch die Zusammenführung von vier Instituten sowie dezentraler Laboreinheiten ergeben sich funktionale, strategische und wirtschaftliche Vorteile“, erläuterten Gesundheits- und Spitalsreferent LH Stv. Dr. Christian Stöckl und SALK Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler. Zudem können freiwerdende Gebäude für andere Nutzungen zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Institutsgebäude wurde beispielsweise eine gemeinsame molekulare Diagnostikeinheit nach einem modernen Raumkonzept geschaffen. „So können nun die Arbeitsabläufe effizienter bewerkstelligt werden. Ebenso konnte mit dem neuen Institutsgebäude für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein sehr gutes Arbeitsumfeld geschaffen werden,“ erklärt der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Salzburg, Univ.-Prof. Dr. Jürgen Koehler. Das Universitäts­institut für Transfusionsmedizin führt derzeit gemäß den Regularien zur Herstellung von Blutprodukten ein aufwändiges Qualifizierungsprozedere der Laborgeräte sowie der zugehörigen Infrastruktur durch und wird das neue Institutsgebäude im 4. Quartal 2018 beziehen.

Verbesserungen in der Pathologie

Die neue Anordnung der Labore für die feingewebliche Diagnostik auf einer Ebene unter Einschluss des Kurzzeitarchivs verkürzt die Wege und steigert damit die Effizienz und Geschwindigkeit in der Diagnostik. Mit Inbetriebnahme des neuen ­Institutsgebäudes wurde durch Geräteneuanschaffungen in allen wesentlichen diagnostischen Bereichen des Instituts das Qualitätsniveau in der Erstellung von feingeweblichen Präparaten noch einmal verbessert. In der molekularpathologischen Diagnostik erlaubt die gemeinsame Nutzung der molekularen Diagnoseeinheit und ihrer Gerätschaften eine bessere räumliche Trennung einzelner Diagnoseschritte und einen Erfahrungsaustausch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweils anderen Institute. Eine großzügig dimensionierte Prosektur mit eigenem Verabschiedungsraum, Ankleideraum und einer Räumlichkeit für rituelle Waschungen hat den würdevollen Umgang mit Verstorbenen aller Glaubensrichtungen noch einmal verbessert.

Neuer Blutspendedienst

Nach 37 Jahren in der Lindhofstraße erhält der Blutspendedienst im In­st­itutsgebäude ein neues zu Hause. Blutspender und Mitarbeiter freuen sich über die modernen und freundlichen Räume. „Das Rote Kreuz ist stolz mit dem Blutspendedienst Teil des modernen Laborgebäudes zu sein und gratulieren den SALK zum gelungenen Projekt“, sagt Landesrettungskommandant Ing. Anton Holzer.