Pflege neu gedacht

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Unsere Gesellschaft wird sich durch die demografische Entwicklung stark verändern. In den kommenden Jahren wird es mehr betagte Menschen geben. Mit der zunehmenden Anzahl der Menschen mit chronischen Erkrankungen wird sich auch das Risiko für Pflegebedürftigkeit erhöhen. Es gibt daher einen stetig steigenden Bedarf an pflegerischer Versorgung.

Gleichzeitig zeigt sich die angesprochene Altersentwicklung nicht nur bei den Patienten, sondern auch bei den immer älter werdenden Mitarbeitern im Pflegeberuf. Der junge agile Mensch, welcher im Berufsleben steht, bildet in Zukunft nur mehr einen Teil der Gesellschaft ab, aber keinesfalls die Norm.

Das gesellschaftliche Gesamtbild prägen in sehr naher Zukunft vermehrt betagte Menschen, die nicht mehr berufstätig sind. Diese Bevölkerungsgruppe hat ein höheres Risiko auf professionelle Pflege angewiesen zu sein und braucht in einem verstärkten Ausmaß eine umfassende Versorgung. Die Berufsgruppe der Pflege, ist dafür ausgebildet diese Versorgung zu leisten. Durch die bedeutsame Übernahme von Verantwortung in der Versorgung wird Pflege, die ihr zustehende, Positionierung und Wertschätzung durch die Gesellschaft erfahren.

Damit die Pflege die Herausforderungen in Krankenanstalten wie auch in Pflegeeinrichtungen bewältigen kann, war es notwendig, das Berufsbild auszudifferenzieren und entsprechend weiterzuentwickeln.

Neue Berufsbilder in der Pflege

Das Berufsgesetz der Pflege – das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz – hat im Jahr 2016 mehrere wichtige Veränderungen gebracht. 

Es gibt seither drei unterschiedliche Berufsbilder innerhalb des Pflegeberufes. Neben der Pflegeassistenz (früher Pflegehilfe) und der Pflegefachassistenz, welche ohne Matura als Voraussetzung in den Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege ausgebildet werden, gibt es die akademische Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger (früher Krankenschwester/-pfleger) an Fachhochschulen in Bachelorstudiengängen für Gesundheits- und Krankenpflege.

Durch diese neuen und veränderten Berufsbilder innerhalb der Pflege ist derzeit noch wenig bekannt, welche konkreten Aufgaben die Pflegepersonen der drei Berufsbilder haben. 

Alle Pflegenden der drei Berufsbilder stiften grundsätzlich großen Nutzen für andere Menschen und definieren sich über eine hohe fachliche Kompetenz. Die Pflegeassistenz und die Pflegefachassistenz sind in den Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen für die unmittelbare pflegerische Versorgung der Patienten verantwortlich. Hierzu gehören Aufgaben wie unter anderem die tägliche Grundpflege, die Nahrungsaufnahme und die Beobachtung des Gesundheitszustandes. 

Akademische Berufsrollen in der Pflege

Die Gesundheits- und Krankenpflege mit einem Bachelorabschluss ist in den gesetzlich geregelten pflegerischen Kernkompetenzen eigenständig tätig. Sie hat die pflegefachliche Gesamtverantwortung für Patienten. Zusätzlich führt sie Aufgaben in Zusammenhang mit der medizinischen Diagnostik und Therapie durch. Das Uniklinikum hat für die Einführung akademisch ausgebildeter Pflegepersonen Trainee-Programme für Berufseinsteiger und fortgeschrittene Pflegepersonen entwickelt.

Karriere in der Pflege

Für alle Berufsbilder der Pflege gibt es am Uniklinikum Salzburg eine Vielzahl an Entwicklungsmöglichkeiten. Ein attraktives Karrieremodell bilden diese Entwicklungsschritte und auch die finanzielle Auswirkung für die Übernahme von zusätzlicher Verantwortung ab. In der Pflege kann man mittlerweile ein gutes Einkommen in einem sehr sicheren Beruf erzielen. Detaillierte Informationen hierzu bieten die Karrieregespräche im Uniklinikum Salzburg. 

BACHELORSTUDIUM : Fachhochschule Salzburg 

An zwei Fachhochschulstandorten im Bundesland Salzburg bietet die Fachhochschule Salzburg ein Bachelorstudium für Gesundheits- und Krankenpflege an.  Neben der Vermittlung von theoretischen Inhalten wie Fachwissen zur pflegerischen Versorgung, Gesundheitsförderung, Grundlagen der Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Medikamentenkunde, finden während des 6-semestrigen Vollzeitstudiums regelmäßige Blockpraktika im Gesamtstundenausmaß von zirka 2.300 Stunden in Krankenanstalten und Gesundheitseinrichtungen statt. Mit dem Bachelorabschluss können weiterführend, verschiedene Setting- und zielgruppenspezifische Spezialisierungen, Lehrgänge und Studiengänge besucht werden. 

Ab Herbst 2020 bietet die Fachhochschule Salzburg Lehrgänge in der Kinder- und Jugendlichenpflege sowie in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege an. Die FH Salzburg bietet dabei beste akademische Ausbildung mit hohem Praxisbezug, die den Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft entspricht.

 

Karrieregespräche 

Informationen zur Ausbildung und zur Karriere in der Pflege erhalten Sie in den Karrieregesprächen mit den Führungskräften des Uniklinikums. 

Termine: 8. April, 6. Mai, 10. Juni, 15. Juli jeweils ab 18.00 Uhr 

VERANSTALTUNGSORT: Landeskrankenhaus Salzburg im Vortragsraum des Peri-natalzentrums (Untergeschoß)

Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.salk.at

 

Das Salzburger Magazin für Medizin, Gesundheit und Freizeit

Email:

office@pulsmagazin.at

Telefon:

+0699 699 11810847