WHO Studie: Zu viel Zucker in Säuglings- und Kleinkindnahrungen

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Bei knapp 60 % der in Österreich für Kleinkinder vermarkteten Nahrungsmittel und Getränke stammten mehr als ein Drittel der Energie aus Zucker. Das zeigt eine europaweite Studie der WHO, bei der rund 8.000 Produkte getestet wurden. Die Datenerfassung für Wien erfolgte durch die AGES im Auftrag des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz im Rahmen des Projekts „Lebensmittel unter der Lupe“. Untersucht wurden unter anderem Produkte wie Breie und Menüs, Suppen, Joghurts, Desserts, Kekse, Waffeln, Säfteund andere Getränke, die für Kinder im Alter von 0 bis 36 Monaten vermarktet wurden. In vielen Lebensmitteln wie beispielsweise in pürierten Breien aus Obst oder Gemüse ist von Natur aus Zucker enthalten. Bei rund einem Drittel der Produkte war jedoch Zucker oder Fruchtsaftkonzentrate zugesetzt. Besonders zuckerhaltig waren Getränke wie Säfte und Tees, Desserts sowie pürierte Breie aus Obst.