Sonnenschutz im Winter Kälte schützt nicht vor Sonnenbrand

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Wer sich im Freien bewegt, sollte seine Haut auch im Winter gegen zu viel Sonneneinstrahlung schützen.

Der Winter ist eingekehrt. Wer sich viel draußen bewegt, sollte seine Haut gerade jetzt gegen zu viel Sonneneinstrahlung wappnen. Die UV-Strahlung im Sonnenlicht ist eine der Hauptverantwortlichen für vorzeitige Hautalterung. Zudem erhöht jeder einzelne Sonnenbrand das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Kälte und Wind täuschen im Winter oft über die Stärke der Sonneneinstrahlung hinweg. Doch sie ist gerade bei Schnee und im Gebirge nicht zu unterschätzen. Denn je höher man kommt, desto intensiver wird die UV-Strahlung: pro 1000 Höhenmeter steigt sie um 20 Prozent. Und weil der Schnee die Strahlung zusätzlich reflektiert, wird sie noch einmal um bis zu 70 Prozent intensiver. Auch wenn im Winter nur eingeschränkte Hautareale dem Sonnenlicht zugänglich sind: Wer im Winterurlaub über die Pisten fegt, im Freien arbeitet oder im Schnee spazieren geht, sollte unbedingt auf einen ausreichend starken Sonnenschutz achten. Vor Kälte und Wind muss die Haut ohnehin geschützt werden.

Temperaturschwankungen belasten

Bei Kälte ist die Haut schlechter durchblutet, das verlangsamt den Stoffwechsel. Weil sie bei Temperaturen unter 8° C auch kein Fett mehr produziert, fehlt der natürliche Kälte- und Austrocknungsschutz – dabei entzieht gerade die trockene Winter- oder Heizungsluft der Haut besonders viel Feuchtigkeit. Und die starken Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen setzen ihr ebenfalls zu. Die richtige Pflege ist deshalb im Winter besonders wichtig.

Fett schützt

Wichtig ist ein ausreichend hoher Lichtschutzfaktor, er sollte mindestens 30 betragen. Damit sich der Sonnenschutz voll entfalten kann, müssen die Produkte spätestens 30 Minuten vor dem Gang ins Freie aufgetragen werden. Für exponierte Stellen wie Stirn, Nase und Ohren eignet sich ein Fettstift, der durchaus Lichtschutzfaktor 50 haben darf. Besonders UV-empfindlich sind auch die Lippen: Sie kann man mit speziellen Stiften schützen, die zum Beispiel natürliche Wachse, Panthenol und einen physikalischen Sonnenschutz enthalten. Ein Muss ist nicht zuletzt eine Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz.

Könnte man  nicht einfach die Sonne meiden?

Bewegung an der frischen Luft ist im Winter mindestens genauso wichtig wie im Sommer. Denn für ein starkes Immunsystem braucht der Körper Vitamin D. Es wird in der Haut gebildet, die dazu auf die UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht angewiesen ist. Allerdings reichen dafür schon 30 Minuten Sonne am Tag aus – und auch bei bewölktem Himmel kommt noch genügend UV-Strahlung durch. Deshalb sollte sich jeder, der länger draußen ist, dagegen schützen.

Anzeichen einer trockenen Haut
- ein matter Teint, feine Fältchen
- Spannungsgefühl nach der Reinigung
- die Haut ist stellenweise rau und schuppig
- die Haut reagiert auf Umwelteinflüsse mit Rötungen