Hilfe bei Diabetes

PRIM. Univ. Prof. Dr. Raimund Weitgasser Leiter Kompetenz-Zentrum Diabetes Wehrle-Diakonissen: „Um herauszufinden, ob man von Diabetes mellitus betroffen ist, reicht eine einfache Blutuntersuchung. Da die Schäden oft lange unbemerkt bleiben, können die Folgeerkrankungen wie Erblindung, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen gravierend sein.“

In Österreich sind fast 10 Prozent der Bevölkerung von Diabetes betroffen. Im Bundesland Salzburg liegt der Anteil der Diabetiker bei rund sechs Prozent der Gesamtbevölkerung.

Der Hauptmanifestationszeitpunkt für Diabetes liegt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Bei den über 60-jährigen sind mehr als 20 Prozent von Diabetes betroffen.
„Nachdem Diabetes eine chronische Krankheit darstellt, mit der sich Betroffene  jahrelang auseinandersetzen müssen, leisten Diabetesschulungen eine wichtige Informationshilfestellung“, erklärt Diabetesspezialist Prim. Dr. Raimund Weitgasser. Diabetes Typ 2 ist vor allem dadurch charakterisiert, dass Insulin zwar vorhanden, aber nicht funktionsfähig genug ist, um Glukose in die Zellen zu bringen und dadurch den Blutzucker absenken zu können. Meistens ist Diabetes Typ 2 verbunden mit hohem Blutdruck und hohen Blutfettwerten.
Im Rahmen der Schulungen erhalten betroffene Patienten Grundinformation zu Krankheit und Therapie, welche Lebensveränderungen damit verbunden sind sowie Tipps zum richtigen Verhalten in Notfallsituationen.  Die Diabetesschulungen werden in Gruppengrößen von fünf bis zehn Personen abgehalten und seitens SGKK, AVOS und verschiedener Krankenhäuser angeboten.