Rückenschmerzen – was tun?

Wenn sich der Rücken bemerkbar macht, sollten Betroffene einen Blick auf ihre Gewohnheiten und das Umfeld werfen. Um aber ernsthafte Erkrankungen abzuklären, ist der Weg zum Spezialisten angesagt.

Kreuzschmerzen, oft in Kombination mit Ausstrahlung in die Beine, gelten als Volkskrankheit Nummer 1. Als Ursachen können Bandscheibenvorfälle, Wirbelkanalverengungen, Instabilitäten mit Wirbelgleiten oder Wirbelkörperbrüche zugrunde liegen. Wenn konservative Behandlungen nicht ansprechen, wird eine Operation notwendig.

Da ist der Spezialist gefragt

Für eine exakte Diagnose führt der Experte für Wirbelsäulenchirurgie in der Ordination ein ausführliches Anamnesegespräch und eine umfangreiche klinische Untersuchung durch. Eine weitere Diagnostik wie Röntgen, Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MRT) der Wirbelsäule wird veranlasst. Nach detaillierter Analyse möglicher Schmerzursachen wird ein individuell auf den Patienten optimal abgestimmtes Behandlungskonzept erarbeitet.„Nach Möglichkeit vermeiden wir Wirbelsäulenoperationen. Sollten jedoch Lähmungserscheinungen oder anhaltend therapieresistente Beschwerden vorliegen, kann ein operativer Eingriff erforderlich werden,“ erklärt Dr. Helmut Maier, Facharzt für Neurochirurgie mit Wahlarztpraxis im Ordinationszentrum Wehrle-Diakonissen in Salzburg-Aigen.

Moderne Wirbelsäulenchirurgie

Minimal-invasive Operationen stehen auch in der Wirbelsäulenchirurgie auf der Tagesordnung. Für maximal schonende Operationstechniken mit hochqualitativen Implantaten stehen in der Privatklinik Wehrle-Diakonissen moderne Operationssäle mit hochauflösenden Operationsmikroskopen und 3-D-Bildwandlern zur Verfügung.Operationen an der Bandscheibe, dem Spinalkanal, aber auch Stabilisationen von Brüchen werden minimal-invasiv behandelt. „Beispielsweise wird bei einer Verengung des Wirbelsäulenkanals mikroskopisch mit möglichst kleinen Schnitten durch moderne Techniken wie Fräsen oder Stanzen der Kanal wieder freigängig gemacht“, erklärt Dr. Florian Johannes Hofmann, Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, wie Dr. Maier ausgewiesener Experte in der Wirbelsäulenchirurgie und Belegarzt in der Privatklinik Wehrle-Diakonissen. „Der Vorteil dieser schonenden Operationsmethoden besteht darin, dass der Patient unmittelbar postoperativ geringen Wundschmerz hat, dass er sofort mobilisiert werden kann und in Folge seinen Alltag wieder mit großer Lebensqualität bewältigen kann“, resümieren Dr. Hofmann und Dr. Maier.

Minimal-invasive Eingriffe und Operationen
- Spezielle Schmerztherapie mittels röntgengezielter Nerven- und Gelenksblockaden
- Facettgelenksdenervationen (Schmerzfaserverödungen)
- Nucleoplastie (Laserbehandlung) bei Bandscheibenvorwölbungen
- Minimalinvasive Bandscheibenoperationen
- Mikroskopische Dekompression bei Wirbelkanalverengungen (Stenosen)
- Implantationen von Bandscheibenprothesen
- Minimalinvasive Stabilisierungsoperationen an der gesamten Wirbelsäule
- Zementapplikation bei Wirbelkörperfrakturen
- Implantationen von Intraspinösen Spacern
- Dynamische Stabilisierungen mit Bewegungserhalt
- Stabilisierungen bei degenerativen Skoliosen oder Wirbelgleiten
- Revisionseingriffe nach Voroperationen
- Versteifungsoperationen des Iliosacralgelenkes (DIANA-Methode)

 

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