Herzuntersuchung dauert nur mehr einen Herzschlag lang

Die diagnostische Qualität und die Geschwindigkeit der Untersuchungen haben sich extrem verbessert. Davon profitieren alle Patienten“, erklärt Klaus Hergan, Leiter des Universitätsinstituts für Radiologie. Im Juli des Vorjahres ging ein Computertomograph (CT) der neuesten technischen Generation in Betrieb. Die Millioneninvestition machte auch Umbauten im Haus C des Uniklinikums Campus LKH notwendig. 

Einsatzgebiet                                                                                                                                                       

Zum Einsatz kommt der neue CT in allen Körperregionen, insbesondere bei der Herz- und Tumordiagnostik. Er ermöglicht unter anderem, nach Gefäß-Eingriffen frühzeitig Komplikationen zu erkennen oder erlaubt auf Grund einer neuartigen Technologie den Nachweis von Gicht, die Differenzierung von Nierensteinen und die bessere Erkennung von Lungenembolien. „Wir können auch Interventionen durchführen wie CT-gestützte Biopsien, die Drainage von Flüssigkeitsansammlungen oder die Ablation (Verödung) von Tumoren“, erklärt Hergan, der auch betont, wie „exzellent“ der Support des Herstellers bei Schulungen, technischen Fragen oder Software-Updates funktioniert. Der CT hat eine Rotationsgeschwindigkeit von 0,28 Sekunden und kann mit seinem Detektor in einem Bereich von 16 Zentimetern 512 Schichten gleichzeitig generieren. Hergan: „Damit dauert etwa eine Herzuntersuchung nur mehr so lange wie ein Herzschlag.“ Bis zu sechs Patienten können pro Stunde untersucht werden.

Für SALK-Geschäftsführer Paul Sungler ist der neue CT ein weiterer Beweis für die hohe medizinische, aber vor allem auch personelle Qualität am Uniklinikum Salzburg: „Ein Institut in dieser kurzen Zeit so grundlegend umzustellen, zeugt von großem Engagement aller Mitarbeiter. Dafür möchte ich mich auch bedanken.“