Die auch Waldmalve, Roßpappel, wilde Malve benannte Pflanze mit hellpurpurroten Blüten bevorzugt Ödländereien und Schuttplätze. Die im Juli bis September gesammelten Blüten, die zur Erhaltung der blauen Farbe sorgfältig im Schatten getrocknet werden müssen, enthalten Gerbstoff und Schleim als Wirkstoffe.
Malvenblüten bilden ein geschätztes Mittel bei Erkältungskrankheiten, Erkrankungen der Atmungsorgane, Husten und Heiserkeit. Weiters findet das Heilkraut Verwendung bei grippalen Infekten, Geschwüre, Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Hämorrhoiden.
Der ganz heiß getrunkene Aufguß wirkt schleimlösend. Als Gurgelwasser dient er bei Entzündungen im Mund und Rachenbereich. In gleicher Weise werden auch die Blüten der Baummalve, Stockrose, Pappelrose, Roseneibisch (Althaea rosea) verwendet.