Calendula officinalis - Ringelblume

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Die Ringelblume ist als Heilpflanze bekannt. Ihre Blüten sind ein hervorragendes Wundheilmittel. Hildegard von Bingen setzte die Ringelblume bei Verdauungsbeschwerden und Entzündungen ein.

Arzneilich verwendet werden die Ringelblumenblüten. In ihnen kommen zu zwei bis zehn Prozent sogenannte Triterpensaponine vor und zu 0,2 bis 0,3 Prozent ätherisches Öl. Es enthält als Hauptkomponente den Stoff alpha-Cadinol. Außerdem finden sich in den Blüten Triterpenalkohole wie Faradiol, Carotinoide, wasserlösliche Zuckerstoffe und Flavonoide. Die Ringelblume zeigte in Testverfahren starke antimikrobielle sowie antifungale Eigenschaften. Sowohl bei innerer als auch bei äußerer Anwendung unterstützt Ringelblume die Wundheilung. Das gilt für offene Wunden ebenso wie für Brandverletzungen. Zudem wirkt die Pflanze entzündungshemmend. Die Pflanze hat antioxidative Eigenschaften. Dadurch reduziert sie oxidativen Stress und hilft dem Körper bei der Zellerneuerung.

Anwendungsformen                                                                                                                 

Ringelblumenblüten werden hauptsächlich in Salben, Cremes und Tinkturen verarbeitet, die Patienten auf der Haut oder Schleimhaut anwenden. Menschen, die eine empfindliche Haut haben, können auf Ringelblume mit Hautreizungen reagieren. Wer auf Korbblütler allergisch ist, sollte Zubereitungen aus dem Heilkraut vorsichtshalber nicht anwenden.

Heilwirkungen:
-abschwellend
-adstringierend
-antibakteriell
-anregend
-entzündungshemmend
-krampflösend
-pilztötend
-reinigend
-schweisstreibend