Ehrlich, zugewandt und verlässlich, so definiert Orthopäde Dr. Jörg Stein seine Werte und seine Handlungsmaxime. Eigenschaften die auch in der täglichen Praxis als Orthopäde gegenüber seinen Patienten zum Ausdruck kommen. Hilfe leisten bedeutet für ihn nicht nur auf den Patienten einzugehen, sondern mitunter auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen.
Die Idee Arzt zu werden, entsprang einer jugendlichen Erfahrung. „Ich hatte als Jugendlicher einmal eine Fleischwunde. Ich musste lokal betäubt und genäht werden. Das war für mich spannend zu sehen. Danach habe ich mir gedacht, das will ich auch machen und habe die Erfahrung schließlich zum Beruf umgesetzt. Zuvor habe ich aber noch eine kaufmännische Ausbildung absolviert“, erzählt Stein über seinen beruflichen Werdegang. Was ihn motiviert? Mit Menschen im Austausch zu sein und helfen zu können. Vor allem über seine praktische Berufsausbildung und seine spätere Studienausbildung ist er heute froh. „Glücklicherweise bin ich nicht direkt nach der Schule auf die Uni gegangen. Das wäre nichts geworden. So hatte ich noch Zeit zum Nachreifen. Das war gut so“, sagt Jörg Stein. Den Großteil seiner Ausbildung absolvierte der gebürtige Frankfurter in Berlin. Geprägt wurde er dabei von zahlreichen Notarzteinsätzen bei Unfällen oder bei Hilfestellungen in sozial furchtbaren Situationen, die in Mitteleuropa eigentlich unvorstellbar sind, so Stein weiter.
In Salzburg mit Familie angekommen
Nachdem seinen Eltern schon lange in Salzburg ansässig waren und älter wurden, reifte der Entschluss selbst hier eine Praxis zu eröffnen. Seit 2008 betreibt der Facharzt für Orthopädie seine Wahlarztpraxis in der Franz Josef Str. 21. An Salzburg schätzt er die Sicherheit und Überschaubarkeit und ist froh hier seine Kinder aufwachsen zu sehen.
Heute ist Dr. Jörg Stein, neben allgemeinen orthopädischen Fragen Experte für Fußchirurgie. Beispielhaft widmet er sich Beschwerden wie Hallux valgus, Arthrose und Veränderungen der Weichteile wie etwa Achillessehnenveränderungen. „Wir sehen Arthrosen der Gelenke bei immer jüngeren Patienten. Denn die Fehlbelastung nimmt zu und auch der Bewegungsmangel. In der Freizeit wird versucht diesem Umstand mit Sport entgegenzuwirken, der dann teilweise fehlgerichtet ist. Dies sorgt leider oft für Verletzungen, die wiederum in eine Arthrose münden können.“
Alter Rat ist guter Rat
Im Umgang mit seinen Patienten prägt ihn vor allem eines: Sorgfalt und Zeitmanagement. Und noch heute ist ihm der Rat seines Uniprofessors ein wichtiger Leitspruch: „Wenn Sie was sehen wollen, müssen Sie es in die Hand nehmen. Auch wenn es unangenehm ist, musst du hin fassen. Du musst es versuchen, mit allen Sinnen zu erfahren. Und keine Diagnose durch die Hose!“


