Neuordnung am Spitalsgelände nach Rückzug der AUVA . Eine Milliarde Euro für Ausbaupläne. Bündelung von Kliniken und Strukturen.
Vor kurzem hat die Salzburger Landesregierung den Startschuss für das Projekt „Zukunft Gesundheit“ gegeben. Damit wird die Gesundheitsversorgung für alle Salzburgerinnen und Salzburger bis 2040 und darüber hinaus weiterentwickelt sowie zukunftsfit und bedarfsgerecht gestaltet. Ein zentraler Bestandteil davon ist das Universitätsklinikum Salzburg als Zentralkrankenhaus des Bundeslandes.
Gesamter Plan nach Rückzug der AUVA adaptiert
Kurze Wege und dadurch eine bessere und effizientere Versorgung, das ist das Ziel des Entwicklungsplans. Nachdem die AUVA im Februar 2026 angekündigt hat, dass das Unfallkrankenhaus am bestehenden Standort verbleibt, wurde der bauliche Entwicklungsplan in den Landeskliniken grundlegend adaptiert und angepasst sowie das „Haus B“ neu bewertet und das Projekt optimiert. Künftig werden medizinische Bereiche räumlich zusammengeführt und der gesamte Campus mit weniger, dafür größeren und effizienteren Gebäuden weiterentwickelt.
Gebäude aus dem 17. Jahrhundert
Die bauliche Struktur des Universitätsklinikums ist über die Jahrhunderte gewachsen. Teile der klinisch genutzten Gebäude stammen sogar noch aus dem Jahr 1698, andere Gebäude sind deutlich älter als 100 Jahre. Daher ist eine Zusammenführung in größeren Einheiten mit Neubauten sinnvoller, als bisherige Standorte zu sanieren. Die nunmehrigen Ausbaupläne umfassen Investitionen von rund einer Milliarde Euro. Durch die Neukonzeption mit dem „Haus B“ und in weiterer Folge mit zwei größeren Einheiten konnten 290 Millionen Euro eingespart werden. Gleichzeitig wird es möglich, ältere Bestandsgebäude mit vielfach überschrittener technischer und funktionaler Nutzungsdauer schrittweise zurückzubauen.


